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#1

Greta darf (noch) nicht wählen!

in Aus der Welt der Wissenschaft 09.04.2019 14:33
von franzpeter | 9.523 Beiträge

Ein Europa für Alle - Nein zum Hass, Ja zum Wandel! Wir stärken bei der
Europawahl die, die sich für Klimaschutz, Frauenrechte, Vielfalt und
Solidarität stark machen!

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Lieber Peter Schaffarth,

*Ich mache mir Sorgen. *In der Europäischen Union läuft vieles nicht gut:
Populismus und Rechtsextremismus haben Zulauf, für Umwelt- und Klimaschutz
wird zu wenig getan, bei zu vielen Entscheidungen stehen Profitinteressen
an erster Stelle und nicht unser Wohlergehen und das unserer Erde.


*Und doch glaube ich, Europa ist es wert, dass wir voller Leidenschaft für
die EU kämpfen.* Ich will nicht, dass die EU auseinanderbricht und mit ihr
Werte, für die auch wir eintreten. Das würde mehr Ausgrenzung, mehr
Nationalismus, mehr Egoismus bedeuten. Strengere Grenzkontrollen und harter
Konkurrenzkampf zwischen Staaten.
Vielleicht sogar wieder Konflikte, die
mit Waffen ausgetragen werden. Wenn wir das verhindern wollen, dürfen wir
uns jetzt nicht zurückzulehnen. Wir müssen aufstehen und kämpfen.

*Ich bin überzeugt, wir können diesen Kampf gewinnen. *Wir sind viele -
Sie und ich und so viele mehr. Wir, die Bürgerinnen und Bürger Europas,
können die EU auf den richtigen Weg bringen. Klar, das geht nicht von
heute auf morgen. Wir brauchen einen langen Atem. Und wir haben im Mai
einen entscheidenden Augenblick vor uns - die Europawahl. Da können wir
die Abgeordneten ins EU-Parlament wählen, die unsere Werte teilen.


*Mit unserer Stimme können wir für den Wandel in Europa sorgen, den wir
sehen wollen. *Zu oft geht es vor allem um Interessen der Wirtschaft.
Wachstum ist das große, falsche Dogma unserer Zeit. Nachhaltigkeit,
Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit kommen zu kurz
- auch wenn viel
darüber geredet wird. Das nächste Europaparlament wird viele wichtige
Entscheidungen zu treffen haben - am Wahltag haben wir eine Chance, auf die
Richtung Einfluss zu nehmen.

*Wir wollen Gerechtigkeit, Zusammenhalt und eine menschenfreundliche
Politik. *Zu viele Politiker/innen in Europa setzen auf Ausgrenzung. Sie
wollen Mauern bauen, mehr Sicherheitskräfte an den europäischen Grenzen
stationieren und reden über "illegale Ströme", die man fernhalten muss.
Ihre Vision ist kurzsichtig. Es geht um Menschen. Menschen, deren Leben von
Klimawandel und Konflikten bedroht ist. Bedrohungen zu denen das
Wachstumsmodell kräftig beigetragen hat
.


*Mit Greta kommt nun Hoffnung und Zuversicht. Ein 16-jähriges Mädchen aus
Schweden hat eine regelrechte Revolution in Gang gesetzt. *In ganz Europa
und darüber hinaus. Mit klaren Worten und mit Beharrlichkeit. Damit beim
Klimaschutz endlich gehandelt wird. Greta weiß - und mit ihr
Hunderttausende Europäer/innen jeden Alters: Die Augen zu schließen und
nichts zu tun, so wie bisher, das geht nicht mehr. Wir haben nur noch eine
Dekade, um die Klimakatastrophe mit irreparablen Schäden noch abzuwenden.

Wir müssen jetzt damit anfangen.


*Greta darf noch nicht wählen.* Viele von uns dürfen.

*Deshalb ist es so wichtig, im Mai wählen zu gehen. *Und andere Leute
davon zu überzeugen, das auch zu tun. Im Mai können wir die Weichen
stellen: Für Politiker und Politikerinnen, die sich für Klimaschutz,
Frauenrechte, Vielfalt, Solidarität und die Werte der EU einsetzen, die
uns wichtig sind.


Wir müssen diejenigen wählen, die genauso wie wir sagen:* "Nein zum Hass,
Ja zum Wandel - Ein Europa für Alle!"*

Seit meinem Geburtsjahr 1979 finden Europawahlen statt.* Dass wir ein
Europäisches Parlament wählen können, ist eine großartige
Errungenschaft. Doch die Wahlbeteiligung ist stetig und leider deutlich
gesunken. *Beim letzten Mal waren es europaweit weniger als 44 Prozent,
auch in Deutschland nur 48 Prozent. Das ist beunruhigend, denn je weniger
wählen gehen, desto mehr profitieren die, die gerade gut mobilisieren
können und das sind rechtsextreme und nationalistische Parteien.
Ich will
nicht, dass die Werte dieser Parteien, die von Salvini, Gauland und Orban
in Europa an Boden gewinnen
. Mit unserer Wahlstimme können wir ein Zeichen
setzen.

Die Europäische Union ist es wert, für sie zu kämpfen - auch wenn wir
sie verändern müssen.
*Der Kampf startet hier und jetzt. Machen Sie mit!*


In den nächsten Wochen schicken wir Ihnen weitere Informationen dazu, wie
Sie sich engagieren können. Am 19. Mai, eine Woche vor der Wahl,
mobilisieren wir Menschen aus ganz Europa, die für "ein Europa für Alle"
eintreten und sagen: "Nein zum Hass, Ja zum Wandel!" Merken Sie sich heute
noch den Termin vor! Es ist nur ein Klick!

Tragen Sie sich den Termin ein!

Zum Google-Kalender hinzufügen [1]

Zum Yahoo-Kalender hinzufügen [2]

Zum Outlook-Kalender hinzufügen [3]

*Am 19. Mai starten riesige und bunte Europa-Für-Alle-Aktionen mit Demos,
Partys, Picknicks und Kundgebungen in* *Deutschland [4]*; *Wien [5]*,
Österreich; Paris, Frankreich; Genua, Italien; Amsterdam, Niederlande;
verschiedene Städte *in Schweden [6]*; Madrid, Spanien; Dänemark;
verschiedene Städte in Polen; Budapest, Ungarn; Bukarest, Rumänien;
Ljubljana, Slowenien; Prag, Tschechien und Sofia, Bulgarien.

Wir senden Ihnen weitere Details, wo Sie in den nächsten Wochen mitmachen
können!

Bringen Sie Ihr Plakat, Ihre Stimme und Ihr Lächeln mit, um die
Europawahlen zu einer Wahl für ein besseres Europa zu machen! Merken Sie
sich das Datum vor und schließen Sie sich uns an, wenn wir sagen:* "Ein
Europa für Alle - Nein zum Hass, Ja zum Wandel"!*


Hoffnungsvoll,

Laura Sullivan - Brüssel
(Geschäftsführerin WeMove.EU)

PS: Auch wenn Sie es nicht schaffen sollten, zu einem dieser Ereignisse
persönlich zu kommen - bitte notieren Sie den Termin trotzdem. *Wir werden
einige Möglichkeiten bieten, von überall aus mitzumachen.*

WeMove.EU [7] ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa
einsetzt; für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit
verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe
Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe,
Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in
Europa geboren wurden oder anderswo.
Wenn Sie sich aus unserem Verteiler
austragen möchten, klicken Sie bitte hier [8].

WeMove.EU finanziert sich aus Spenden unserer Unterstützer aus ganz
Europa. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere unabhängige Arbeit
finanzieren helfen. Spenden [9]

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Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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#2

Greta feiern und Fracking-Gase fördern

in Aus der Welt der Wissenschaft 10.05.2019 14:07
von franzpeter | 9.523 Beiträge

taz 10.05.2019

Klimapolitik in der EU

Alle mögen Greta

Anfangs interessierten Politiker sich nicht für die Schülerproteste. Kurz vor
der Europawahl will plötzlich jeder mit Greta befreundet sein.


Eric Bonse

Mitte April durfte Greta Thunberg im EU-Parlament sprechen - das wurde ihr
anfangs verweigert

Als die "Fridays for Future"-Proteste in Brüssel begannen, nahm die EU in ihrem
- etwas abseits gelegenen - Europaviertel davon kaum Notiz.


Und als Greta Thunberg zum ersten Mal das Europaparlament besuchte, bekam sie
kein Rederecht. Doch nun, da die Europawahl naht, will jeder mit Greta
befreundet sein. Und natürlich teilen alle die Anliegen der Schülerproteste -
jedenfalls im Prinzip.

Besonders wendig zeigte sich der Spitzenkandidat der konservativen Europäischen
Volkspartei, Manfred Weber
(CSU/ EVP).

Nachdem er wochenlang verhindert hatte, dass die Anliegen der Klimabewegung im
Europaparlament zur Sprache kommen, schaltete der amtierende
EVP-Fraktionsvorsitzende in der letzten Sitzungswoche um - und gönnte Thunberg
einen großen Auftritt im Umweltausschuss.


Dort wurde die junge Schwedin mit Ovationen empfangen. Weber ließ es sich nicht
nehmen, sie zu einem Vier-Augen-Gespräch zu treffen und ein paar werbewirksame
Fotos zu machen.


Doch seine politische Linie hat sich nicht geändert. Natürlich sei der
Klimaschutz wichtig, sagte der EVP-Spitzenkandidat bei seinem Auftritt in der
Fernseh-Wahlarena. Doch gleichzeitig lehnt er eine CO2-Steuer oder andere
Eingriffe in die Wirtschaft ab
.


Nicht viel mehr als Lippenbekenntnisse kamen auch von den führenden
EU-Umweltpolitikern.

Der Vorsitzende des Umweltausschusses, Peter Liese (CDU), begrüßte Thunbergs
Engagement - forderte die Schüler aber zugleich auf, doch künftig nicht mehr
während der Schulzeit zu demonstrieren. Das EU-Parlament sei kein
"Verhinderer", sagte Liese. Vielmehr befürworte man die Klimaneutralität, wie
von der EU-Kommission für 2050 vorgeschlagen.



Greta feiern und Fracking-Gase fördern

[b]"Bitte mach weiter Druck", forderte der für Energie- und Klimapolitik
zuständige spanische EU-Kommissar Miguel Arias Cañete.
[/b]

Dabei ist er selbst bisher vor allem als Lobbyist für die Industrie
aufgetreten. Zuletzt organisierte

<http://taz.de/EU-Kommission-kuscht-vor-Donald-Trump/!5588657/>
<http://taz.de/EU-Kommission-kuscht-vor-Donald-Trump/!5588657/>
Cañete auf Wunsch von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eine Konferenz
mit den Bossen der großen amerikanischen und europäischen Energiekonzerne.

Einziges Ziel der Kungelrunde: den Import des schmutzigen und klimaschädlichen
Fracking-Gases in die EU zu fördern.


Wesentlich glaubwürdiger haben Grüne, Linke und Sozialdemokraten auf die
"Fridays for Future"-Bewegung reagiert. Die Grünen begreifen sich als Teil der
Bewegung und unterstützen sie nach Kräften.

Und der sozialdemokratische Spitzenkandidat Frans Timmermans setzt sich für eine
CO2-Steuer sowie für eine Kerosinsteuer für den Flugverkehr ein. Sollte er zum
Kommissionschef gewählt werden, werde er sich persönlich um den Klimaschutz
kümmern, versprach er beim Schlagabtausch mit Weber in der Wahlarena.



Quelle: http://www.taz.de/Klimapolitik-in-der-EU/!5592077/
<http://www.taz.de/Klimapolitik-in-der-EU/!5592077/>


Mit freundlichen Grüßen
franzpeter
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